EINE DOKUMENTATION
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Bahnstation Auw an der Kyll Bahnstation Auw an der Kyll

Bau und Streckeneröffnung

Im letzten ,von insgesamt sechs Streckenabschnitten, zwischen Gerolstein und Trier West liegt der Bahnhof Auw an der Kyll. Der Abschnitt und damit die Gesamtstrecke wurde von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) am 15. Juni 1871 eröffnet. Der öffentliche Verkehr fand ab 1. Juli 1871 statt.

Das Empfangsgebäude Auw an der Kyll

Das im Juni 1871 eröffnete, traufenständige Stationsgebäude aus Werkstein in Rotsandstein errichtet hatte einen Querbau, der durch Giebel-Risalite abgeschlossen wurde. Die Giebel hatten unter dem Dach eine Holzverschalung. Die Reisenden gelangten über den Querbau in die Schalterhalle. Dort befand sich der Fahrkarten- und Gepäckschalter sowie Wartemöglichkeiten. Im Dachgeschoss lagen die Wohnungen der Bediensteten. Ein separates Nebengebäude befand sich südlich am Hausbahnsteig. In ihm waren der Abort und ein Stall untergebracht. Der markante Dachreiter diente zur Entlüftung der Toilettenanlage. Die Bauten besaßen verschieferte Krüppelwalmdächer. Für den Güterverkehr war der Bahnhof nur eingeschränkt nutzbar, da er keine Rampe besaß. Der Bahnhof Auw (Kr. Bitburg) gehörte 1938 zur Rangklasse IV.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

Das Stationsgebäude erhielt, wahrscheinlich in den 1960er Jahren, einen eingeschossigen, flachen Stellwerksanbau. 1985 schloss die Deutsche Bundesbahn das Stationsgebäude und verkaufte es. 1994 erwarben die heutigen Eigentümer das Gebäude, die es entkernten und restaurierten.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Empfangsgebäude ist in einem sehr guten Zustand und wird als Wohnhaus genutzt. Es steht unter Denkmalschutz.
Planung und Konzession
Bahnhof von 1871
Luftaufnahme
Bilder Auw an der Kyll
Bahnhof von 1871 Eifelstrecke Hürth-Kalscheuren Ehrang
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