EINE DOKUMENTATION
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Bahnstation Philippsheim Bahnstation Philippsheim

Bau und Streckeneröffnung

Von insgesamt sechs Streckenabschnitten wurde der Letzte zwischen Gerolstein und Trier West am 15. Juni 1871 von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) eröffnet. In ihm lag auch der Durchgangsbahnhof Philippsheim. Das Dorf hatte bei Streckeneröffnung 98 Einwohner. Sie arbeiteten überwiegend in den Sandsteinbrüchen beiderseits des Flusses Kyll als Steinmetze und Steinbildhauer. Der rote Sandstein wurde auch für verschiedene Gebäude im Dorf und natürlich für den Bahnhof verwendet. Der Bahnhof gehörte 1938 zur Rangklasse III.

Das Empfangsgebäude Philippsheim

Das zweistöckige, traufenständige Empfangsgebäude war aus rotem Sandstein errichtet worden und hatte ein Schieferdach. Nur das Aborthäuschen erinnert an den typischen Baustil der Stationsgebäude der Eifelbahn. Der Bahnhof hatte zwei Gleise und einen befestigten Zwischenbahnsteig, den die Fahrgäste über einen Bohlenübergang erreichen konnten. Ab Anfang 1898 erhielt der Bahnhof gegenüber dem Stationsgebäude eine Rampe mit einem Umladegleis. Die Güter mussten einfacher zwischen den Güterwagen der Schmalspurbahn und der Staatsbahn auf gleichem Niveau verladen werden können. In Philippsheim errichtete die Kleinbahn ein Dienstgebäude mit Warte- und Lagerraum.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

Ab dem 6. Mai 1900 war der Bahnhof Ausgangsstation der 8,1 km langen Schmalspurbahn nach Binsfeld. Deren Spurweite 750 mm betrug. Bauherr war die Allgemeine Deutsche Kleinbahn-Aktien-Gesellschaft. Der Güterverkehr war die wichtigste Einnahmequelle der Bahn. Auf ihr wurden überwiegend Ton aus den Tongruben und die Produkte der Ziegelei in Binsfeld nach Philippsheim abtransportiert. 1965 wurde der Betrieb auf der Strecke eingestellt. Der Bahnhof erhielt später ein Stellwerksgebäude mit mechanischem Stellwerk.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Stellwerksgebäude wurde abgerissen und ein Stellwerksraum im Stationsgebäude für ein Drucktastenstellwerk eingerichtet. Das Dienstgebäude der Schmalspurbahn ist in einem sehr guten Zustand und wird als Wohnhaus genutzt. Das unter Denkmalschutz stehende Empfangsgebäude ist im einen guten Zustand und vollständig erhalten geblieben.
Planung und Konzession
Bahnhof von 1871
Luftaufnahme
Bilder Philippsheim
Bahnhof von 1871 195,0 Eifelstrecke Hürth-Kalscheuren Ehrang Dienstgebäude der Schmalspurbahn
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