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Die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft eröffnete das 28,39 km lange Teilstück der Bahnstrecke Halle - Ascherleben von Könnern nach Aschersleben am 15. Oktober 1871. Im selben Jahr erhielt auch Sandersleben seinen ersten Bahnhof. Das Empfangsgebäude mit angebauter Güterhalle ist bis heute erhalten geblieben und wird durch einen Wasserturm und einigen Nebengebäuden ergänzt. Am 15. Mai 1879 eröffnete die Preußische Staatseisenbahn das erste, 178,53 km lange, Teilstück der sogenannten Kanonenbahn von Berlin-Grunewald nach Sandersleben. Damit wurde der Bahnhof zu einem Eisenbahnknoten. Da die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft nicht bereit war ihr Empfangsgebäude mit der Preußischen Staatseisenbahn zu teilen, baute diese ein eigenes Empfangsgebäude zwischen den Gleisen, das über einen Fußgängertunnel mit dem Ort verbunden war. Auch dieses Stationsgebäude ist noch heute erhalten. Im gleichen Jahr wurde die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn-Gesellschaft von Preußen aufgekauft und das Empfangsgebäude von 1871 stillgelegt. Das Empfangsgebäude ist heute nicht mehr mit Personal besetzt.
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Bilder Sandersleben
Bahnhof um 1925
Luftaufnahme
Sandersleben (Anh.) Bahnhof um 1925
Halle - Bad Harzburg
Empfangsgebäude von 1871
Die Eisenbahn “kam” am 15. Oktober 1871 nach Sandersleben. Also 36 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Sandersleben hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2014 waren es 6.940 Einwohner). Der Ort gehört heute zur Stadt Arnstein  
Berlin - Blankenheim
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