Sinsheim (Elsenz) Hbf
Der Staatsvertrag vom 31. März 1864 zwischen Baden, Hessen und Württemberg war Grundlage zum Bau der Kraichgaulinie. Der Bahnhof Sinsheim war Mittelpunkt für die Einweihungsfeiern der Strecke von Meckesheim nach Jagstfeld am 19. Juni 1868, den die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn baute. Auf der 27,88 km langen Strecke wurde der Betrieb am 15. Juni 1868 aufgenommen. Für Sinsheim waren auch  Güterverladeräume vorgesehen. Das Empfangsgebäude entwarf ein Schüler des Architekten Friedrich Weinbrenner im Stil seines Mentors. Anfang 1900 erweiterte man den Bahnhof. Dabei entstand die Gleisüberführung. 2009 wurde das Empfangsgebäude, dass der Stadt Sinsheim gehört, nebst Bahnhofsvorplatz saniert. Der Bahnhof wurde elektrifiziert und die Bahnanlagen erneuert. Im Jahr 2010 benannte die Bahn AG den Bahnhof in Sinsheim (Elsenz) Hbf um.
Bilder Sinsheim
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 15. Juni 1868 nach Sinsheim. Also 33 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Sinsheim hatte zu diesem Zeitpunkt 2.952 Einwohner (Ende 2013 waren es 34.674 Einwohner).  
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