Solingen Süd
Am 25. September 1867 eröffnete der erste Bauabschnitt von Ohligs-Wald bis Weyersberg von der Eisenbahnstrecke von Solingen nach Remscheid. Dieser Bahnhof hieß Solingen Süd. 1890 wurde der Bahnhof an der Eisenbahnstrecke nach Wuppertal- Vohwinkel angeschlossen. Ab 18. Oktober 1897 hieß der Bahnhof Solingen Süd nur noch Solingen. Bedingt durch die Eröffnung der Müngstener Brücke, wurde die Verbindung von Ohligs nach Solingen- Süd zweigleisig ausgebaut. Der Bahnhof wurde rasch zu klein. Am 20. Oktober 1910 eröffnete ein neues Empfangsgebäude. Die endgültige Fertigstellung war erst in Jahre 1913, in dem auch der Bahnhof erstmals als Solingen Hauptbahnhof ausgewiesen wurde. 1944 wurde der Solinger Hauptbahnhof schwer zerstört. Der Wiederaufbau des Empfangsgebäudes war provisorisch. Im Juli 1956 wurde ein neues Empfangsgebäude durch die Deutsche Bundesbahn eröffnet. Die Bedeutung des Hauptbahnhofs nahm rasch ab. Der Bahnhof konnte nie die Bedeutung des heimlichen Hauptbahnhofs Solingen-Ohligs erreichen. Im Mai 1993 wurde der Bahnhof von 1956 unter Denkmalschutz gestellt. Im Zuge der Umbenennung von Solingen-Ohligs in Solingen Hauptbahnhof (2006), wurde der alte Hauptbahnhof außer Betrieb gesetzt. Das Stationsgebäude und die Güterschuppen wurden restauriert und dienen heute als Design und Kunstzentrum. In den alten Güterschuppen haben sich Galerien und Kunstateliers eingerichtet. Der ganze Komplex ist hochinteressant. Ein Besuch ist empfehlenswert.
Bilder Solingen Süd
Solingen Süd um 1900
Luftaufnahme
Solingen Hbf um 1933
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Am 1. Juli 1956 war die Eröffnung des neuen Bahnhofsgebäudes. Herausragend ist die gläserne verglaste angedeutete ovale Schalterhalle und der 22 Meter hohe Uhrenturm. 1978 musste der Turm wegen Bauschäden wieder abgetragen werden. Im Mai 1993 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.
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Korkenzieherbahn
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