Stolberg (Rheinl.) Hbf
Am 11. September 1841 wurde die 60,66 km lange Strecke zwischen Lövenich (Köln) und Aachen von der Rheinischen Eisenbahn- Gesellschaft eröffnet. Stolberg hatte an dieser Strecke den Haltepunkt “Station Stolberg”, der ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt war. 1849 erweiterte man die Gleisanlagen. Die Spiegelmanufaktur erhielt ihren eigenen Bahnanschluss am 11. Dezember 1867. Die 5,93 km lange Strecke nach Würselen Nord wurde am 26. September 1875 der Verkehr übergeben. Die 2,02 km lange Verbindung nach Eschweiler Aue eröffnete am 15. Oktober 1884 den Bahnbetrieb. Am 1. Juli 1887 begann auf der 3,49 km lange Strecke nach Münsterbusch der Güterverkehr. Am 21. Dezember 1889 folgte die 7,27 km lange Verbindung nach Walheim bei Aachen. Am Giebel eingemauert steht die Jahreszahl 1888, an der das von der Königlich Preußischen Staatsbahn erbaute Empfangsgebäude fertiggestellt wurde. Die drei ursprünglichen Bahnhöfe der Bergisch Märkischen-, der Rheinischen- und der Industriebahn wurden zusammengelegt. Es entstand ein Keilbahnhof. Der Bahnhof wurde 1944 durch Fliegerangriffe beschädigt. Viele Einrichtungen wie das Betriebswerk baute man nach dem 2. Weltkrieg zurück. Die Verzierungen am Gebäude entfernte man nach dem Wiederaufbau. Das Empfangsgebäude wurde von der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH im Juni 2010 aufgekauft und das saniert.
Bilder Stolberg
Bahnhof von 1888
Luftaufnahme
Bahnhof von 1888
Die Eisenbahn “kam” am 11. September 1841 nach Stolberg. Also sechs Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Stolberg hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 10.000 Einwohner (Ende 2013 waren es 56.191 Einwohner).  
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