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Saarburg (Bz. Trier)
Am 26. Mai 1860 eröffnete die “Königlich Saarbrücker Eisenbahn” die eingleisige 48,28 km lange Saarstrecke von Trier West nach Merzig (Saar) den Bahnbetrieb. Damit war eine durchgehende Bahnverbindung von Saarbrücken nach Trier möglich. Es war die erste dem preußischen Staat gehörende Eisenbahnstrecke. Sie sollte die saarländische Schwerindustrie mit den Nordseehäfen verbinden. Der ursprünglich als Beurig-Saarburg benannte Bahnhof eröffnete am selben Tag den Betrieb. Der Bahnhof befindet sich im Stadtteil Beurig, der 1935 eingemeindet wurde. Im selben Jahr kaufte die Stadt die Burgruine für 325 Taler. Damit war der Grundstein der mittelalterlichen Stadt für den heutigen Tourismus aus den nahen Beneluxländern und Frankreich gelegt. Die Rundbögen über den Fenstern des Empfangsgebäudes sind typisch für die Bahnhofsgebäude dieser preußischen Region. Das Bauwerk ist noch weitgehend erhalten geblieben, es gibt jedoch spätere Anbauten, die die rückwärtige Gebäudefront im Erdgeschoss total verdeckt. Neben dem Empfangsgebäude steht noch das ehemalige Toilettenhäuschen. Auffallend ist die markante zweigeschossige Güterhalle gegenüber dem Empfangsgebäude. Diese stammt aus dem Jahr 1860, hat aber einen Anbau, der später hinzugekommen ist.
Die Eisenbahn “kam” am 26. Mai 1860 nach Saarburg. Also 25 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Saarburg hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 3.200 Einwohner (Ende 2013 waren es 6.826 Einwohner).  
Bilder Saarburg
Luftaufnahme
Z Bahnhof iel
Saarstrecke
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