Mit dem Bau der Ludwigs- Westbahn erreichte die Eisenbahn am 3. November 1852 von Bamberg kommend die Stadt Schweinfurt. Die Verbindung nach Würzburg wurde am 1. Juli 1854 in Betrieb genommen. Das erste Empfangsgebäude entwarf Gottfried von Neureuther, dass am 3. November 1852 in Betrieb genommen wurde. Dieser Bahnhof lag nicht an der Stelle des heutigen Hauptbahnhofes, sondern weiter östlich. Am 9. Oktober 1871 eröffnete die Verbindung nach Kissingen. Durch den stark angestiegenen Verkehr war der Neubau eines "Centralbahnhof" notwendig geworden. Die Entwürfe im Renaissancestil dazu lieferte Seidel. Die Bahnsteige erhielten gusseiserne Stützen und Dächer. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof mehrmals getroffen und schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde der alte Bahnhof provisorisch instand gesetzt. Am 18. März 1959 wurde das heutige Empfangsgebäude in Betrieb genommen. 1976 erhielt der Bahnhof ein neues Relaisstellwerk.
Bilder Schweinfurt
Bahnhof  um 1900
Luftaufnahme
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Am 18. März 1959 eröffnete das neue, zweigeschossige Empfangsgebäude und ersetzte das Provisorium. Das zeitgemäße Gebäude mit seiner Rasterfassade im klassischen Stil der Nachkriegsjahre verfügt über eine eingeschossige Schalterhalle mit flachem Vordach.
Die Eisenbahn “kam” am 3. November 1853 nach Schweinfurt. Also 18 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Schweinfurt hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2014 waren es 51.610 Einwohner).  
Schweinfurt Hbf
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Bamberg - Würzburg
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Bahnhof  1854
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