Schwerte (Ruhr)
Am 1. April 1867 wurde Schwerte an das Eisenbahnnetz angeschlossen und erhielt ein Empfangsgebäude, das sich am Stil des Hagener Bahnhofs orientierte. Die eingleisige 17,4 km lange Strecke von Hagen über Schwerte nach Holzwickede wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Die Strecke nach Arnsberg eröffnete am 1. Juni 1870. Auch sie wurde nur eingleisig gebaut, der Bahndamm jedoch schon für zwei Gleise vorgesehen. Das heutige Empfangsgebäude wurde am 1. April 1905 eingeweiht und ersetzte das Alte. In Schwerte wurde am 1. Oktober 1922, bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen, ein Ausbesserungswerk eröffnet. Der Verschiebebahnhof wurde ebenfalls ausgebaut. Ein eigenes Kraftwerk stellte die Stromversorgung sicher. 1920 begann der Bau einer Siedlung für die Beschäftigten nordwestlich des Werkes, der 1935 abgeschlossen wurde. 1944 kam es zu schwersten Luftangriffen auf den Verschiebebahnhof. 1967 endete die Ausbesserung von Dampflokomotiven im Werk Schwerte. Bis 1987 wurde der Betrieb im eingeschränkten Zustand weitergeführt. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Schwerte
Bahnhof 1905
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 1. April 1867 nach Schwerte. Also 32 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Schwerte hatte zu diesem Zeitpunkt ca.8.000 Einwohner (Ende 2013 waren es 46.198 Einwohner).  
Bahnhof 1905 Bahnhof von 1867
Bahnhof von 1867
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