Schwetzingen
Am 4. August 1870 eröffneten die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen die Station Schwetzingen. Am 17. Juli 1873 wurde Schwetzingen mit einer 9,39 km langen Eisenbahnstrecke nach Heidelberg verbunden. Im gleichen Jahr, am 10. Dezember, entstand die 12,78 km lange Strecke bis zur bayrischen Landesgrenze (Rheinmitte Schiffsbrücke - heute Rheinland-Pfalz). Beide Strecken werden heute von der Oberrheinische Eisenbahngesellschaft in 1000 mm Spurweite betrieben. Bauherr der beiden Strecken war die Heidelberg-Speyer Eisenbahn-Gesellschaft. Am 1. Juni 1880 entstand die 7,50 km lange Verbindung von Friedrichsfeld (Baden) nach Schwetzingen durch die Badische Staatseisenbahn. Am 1. Oktober 1904 wurde die 10,16 km lange Strecke von Mannheim Rbf nach Schwetzingen für den Güterverkehr fertiggestellt. Die Strecke nach Heidelberg stellte den Betrieb ab dem 31. März 1938 ein. 2007 wurde das Empfangsgebäude verkauft und vom Käufer kernsaniert.
Bilder Schwetzingen
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 4. August  1870 nach Schwetzingen. Also 35 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Schwetzingen hatte zu diesem Zeitpunkt 3.862 Einwohner (Ende 2014 waren es 21.494 Einwohner).  
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